Monatsarchiv für May 2010

 
 

Diaspora*


Decentralize the web with Diaspora

diaspora /dī-ˈas-p(ə-)rə, dē-/
origin: Greek, διασπορά – “a scattering [of seeds]”
1. the privacy aware, personally controlled, do-it-all distributed open source social network

Das Anti-Facebook (via Kickstarter.com)

Heute war gestern “Quit Facebook Day”

Heute fühlt man sich nicht ganz so alleine, wenn man seinen 257+ Freunden den digitalen Rücken kehrt.

31.5.2010 war gestern – Quit Facebook Day

Abhilfe dabei verschafft eventuell ein digitaler Selbstmord mit der web 2.0 suicide machine. Mangels Facebook Account leider nicht getestet…

(via netzpolitik.org)

CHAOSRADIO (CR157)

Netzstrohhälme für datendurstige Wanderer? Furcht vor dem Leecher-Nachbarn? W-Lans nur für Erwachsene? Seitenweise nur noch verschlüsselte Netze im AirPort-Menu? Wie steht es um die gute netznachbarschaftliche Hilfe? Muß man Angst haben, Passanten sein Funknetzwerk zu öffnen?

Der BGH hat in seinem jüngsten Urteil zur Haftung bei offenen Funktnetzen mehr Unsicherheit gesät als Klarheit geschaffen. Wir wollen mit Euch darüber sprechen, ob Ihr Euer W-Lan mit Euren Nachbarn teilt, das Eurer Nachbarn mitbenutzt, was Eure Erfahrungen dabei sind, in einem Café Euer Notebook aufzuklappen und ob nicht eine Welt mit freiem Funknetz für alle überall das Paradies wäre.

chaosradio_157

B-SIDES ADE

FINISSAGE

heute war gestern ab 12:00 im 16A – Abschlussfest des B-SIDES Festival.

FLOSSENELEKTRO – Ruhestörung ₂

heute war gestern 19:00 / Bahnhof Kirchdorf

Im Sommer 2009 tauschten die Radio­B138­Sendungsmacher von „Cubetronic“ und „Flossen hoch“ in der Bahnhofstraße gegenseitig Komplimente zur jeweiligen Musik des Anderen aus. Wenig später wurde daraus „Cube & Der Pottwal“, Gitarre & Gesang mit maritimer Performance einerseits und Eiswürfel gekühlter Elektronik andererseits. Alle Infos unter: www.cube.at

Das Konzert findet im Gastgarten von Zeintl ́s Treff am Kirchdorfer Bahnhof statt.

ALLES WIRD HUT!

Samstag war gestern, 29. Mai 2010

14.00 – 19.00 Uhr

Im Rahmen der Kulturspur 2010 wird es unter anderem die Möglichkeit geben, seine eigenen Kopfbedeckungen, sprich: Hüte, zu gestalten. Behütet wird das Standl von Geiseder Martina und Reichsthaler Christina. Materialien sind vorhanden, es ist aber auch möglich (hmmmm, sogar erwünscht), eigene Hüte (die vielleicht so ganz und gar nix gleichschaun oder die Chance darauf, umgestylt/gepimpt/aufgemotzt/getunt zu werden, verdient hätten) mitzubringen. wer hat der hat!


Ort: Altenheim bis Schloss Neupernstein

Bei Schlechtwetter im Schloss Neupernstein

MULLHOLLAND DRIVE

David Lynch (2001) – heute war gestern um 20:15 im Kino Kirchdorf

Der Film erzählt eine mysteriöse Geschichte von Liebe, Eifersucht und Mord. Lynch bricht hier mit ge­ wohnten Erzählstrukturen. Wegen eines Handlungswechsels, in dem Figuren, Stimmungen, Schauplätze und zuvor aufgebaute Leitmotive plötzlich die Bedeutung ändern, bietet der Film Raum für um­ fangreiche Interpretationen.

Auch wenn ihr den Film schon kennt, unbedingt ins Kino gehen – beeindruckend.

TARIK EL HOB

STRASSE DER LIEBE (2004) Remi Lange – heute war gestern um 20:15 im 16A

Der attraktive Karim ist algerischer Herkunft und studiert Soziologie in Paris. Für eine Hausarbeit über Homosexualität im arabischen Kulturkreis ist er auf der Suche nach nordafrikanischen Schwulen, die sich für Interviews zur Verfügung stellen. Doch die Gesprächspartner sind an weit mehr als studentischer Konversation interessiert.

DU MUSST DEIN LEBEN ÄNDERN!

heute war gestern im 16A – Der großspurige Titel des Symposions ist der etwas ironische Versuch von der Periphe­rie aus auf zentrale und globale Daseinsfragen zuzugreifen. Der Titel kann sowohl kulturphilosophisch, politisch als auch existenziell verstanden werden. Bei all der Beliebigkeit bleibt doch eine Konstante: die Notwenigkeit des Änderns. Die Referenten werden in einem breiten Spektrum diese Fragestellung vor dem Publikum explizieren.

MONEY FOR LOVE

heute war gestern im 16A – ein paar m₂ kremstaler geschichte

Das „B138“ als öffentlicher Kulturraum (Bahnhofstraße 11), von 2004 bis 2007 geführt vom Kirchdorfer Kulturverein Klärwerk, war vieles nicht: vorhersehbar, stringent und elitär. Dafür war es Bühne für Experimentelles. Ausstellungen, Performances, Partys wurden meist ohne Budget bestritten, und aus der Not eine Tugend machend, atmen die Produzenten, Musiker und Besucher den Geist von experimenteller Freiheit, einen Hauch von Urbanität in der Provinz. Nachdem es dem Festival der Regionen 2007 noch als einer der Dreh- und Angelpunkte diente, wurde es in Absprache mit den immer kooperativen Besitzern, nahtlos dem Verein Radio B138 „übergeben“. Bis heute dient der Raum als Sendestudio, und somit der Kremstaler Kulturszene weiterhin als Treffpunkt und Plattform. Ein Revival-Abend zur Erinnerung.